Acht Beispiele aus dem täglichen Einsatz in Fachabteilungen — als Ausgangspunkt zum Anpassen an Ihre eigene Windows-Anwendung, nicht als starre Vorlage. Den Einstieg finden Sie unter Erste Schritte, feinjustieren lässt sich vieles davon unter Tipps & Tricks.
Statt jede eingehende Bestellung von Hand in dieselben Masken einzutippen, spielt Automation Studio den zuvor per Mausklick und Tastatur aufgezeichneten Testfall automatisiert ab — so oft wie nötig, ohne dass jemand danebensitzen muss. Am Ende steht eine schritte-basierte Erfolgsauswertung — erledigt oder fehlgeschlagen, ohne Interpretationsspielraum.
Nach einem Update der Zielanwendung sitzen Schaltflächen und Eingabefelder oft nicht mehr exakt an der ursprünglich aufgezeichneten Position. Weil Automation Studio Klickziele über einen Bildanker statt über feste Koordinaten wiederfindet und dabei eine einstellbare Toleranz zulässt, läuft der automatisierte Ablauf unverändert weiter — ganz ohne Neuaufnahme. Das gilt für die eigene Fachanwendung genauso wie für Software-Teams, die nach jedem Release prüfen, ob der Testfall noch durchläuft.
Wer hundert gleichartige Datensätze von Hand erfasst, wird irgendwann unkonzentriert — Automation Studio nicht. Mit einer festgelegten Anzahl von 1 bis 999 Wiederholungen spielt es denselben Testfall automatisiert immer wieder ab und zeigt den Fortschritt laufend an — bricht ein einzelner Durchlauf ab, lässt sich genau er im Bericht nachvollziehen, statt die ganze Serie infrage zu stellen.
Sobald mehrere Kunden oder Abteilungen jeweils eigene wiederkehrende Abläufe automatisiert bekommen sollen, sorgt die Organisation von Testfällen in Ordnern für Überblick. Jeder Kunde oder jede Abteilung erhält seinen bzw. ihren eigenen Bereich, ohne dass sich Testfälle gegenseitig überschreiben oder in einer einzigen langen Liste verschwinden.
Weil jeder Testlauf mit Metadaten in der Testlauf-Historie gespeichert wird, lassen sich zwei Läufe gezielt gegenüberstellen — etwa der letzte Lauf vor einer Preislisten-Änderung im ERP und der erste danach. So ist auf einen Blick belegt, welcher Schritt sich verändert hat, statt sich auf den Eindruck „scheint jetzt zu passen" verlassen zu müssen.
Statt nach einem Fehlschlag alle restlichen Schritte gegen einen bereits inkonsistenten Zustand weiterlaufen zu lassen, hält die Option „Bei Fehler stoppen" die Wiedergabe sofort an. Die Zielanwendung bleibt genau in dem Zustand, in dem der Fehler aufgetreten ist — ideal, um die Ursache direkt vor Ort nachzuvollziehen.
Ein bestehender Satz an Testfällen lässt sich als Datei exportieren und auf einem anderen Rechner wieder importieren. Neue Kollegen müssen nichts neu aufzeichnen, sondern übernehmen direkt die bereits vorhandenen, geprüften Abläufe — und können sie bei Bedarf anschließend an ihre eigene Umgebung anpassen.
Nach jedem Testlauf erzeugt Automation Studio automatisch einen HTML-Bericht mit allen Schritten, deren Ergebnis sowie Diff-Bildern an den relevanten Stellen. Diese eine Datei lässt sich ohne weitere Software öffnen und direkt an Kunden oder Fachabteilung weiterreichen — als nachvollziehbarer Beleg, dass ein Ablauf durchgeführt wurde.