Automation Studio / Tipps & Tricks
Für den Alltag in der Fachanwendung

Mehr aus Automation Studio im Arbeitsalltag herausholen

Kleine Einstellungen mit großer Wirkung — von der Treffsicherheit der Bildanker-Suche bis zur gezielten Auswertung der Testlauf-Historie Ihrer automatisierten Abläufe.

Aufnahme

Hotkeys während der Aufnahme

Alle drei Hotkeys funktionieren jederzeit während der Aufnahme, unabhängig davon, welches Fenster gerade fokussiert ist.

Bildanker-Suche

Treffsicherheit feinjustieren

Zwei Stellschrauben in den Einstellungen bestimmen, wie zuverlässig ein Klickziel bei der Wiedergabe wiedergefunden wird:

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Tipp: Schlägt ein Schritt nach einem Update der Zielanwendung öfter fehl, lohnt sich zunächst ein Blick auf die im Bericht angezeigte Trefferquote — oft hilft schon eine leicht angepasste Patchgröße oder Mindest-Trefferquote, statt den Schritt neu aufzuzeichnen.

Wiedergabe

„Bei Fehler stoppen" und gezieltes Fortsetzen

Wird „Bei Fehler stoppen" aktiviert, hält die Wiedergabe sofort bei einem fehlgeschlagenen Schritt an, statt den kompletten Testfall — mit möglichen Folgefehlern — bis zum Ende durchlaufen zu lassen. Das ist besonders praktisch, wenn ein einzelner Schritt gezielt nachvollzogen werden soll — egal ob beim Testen oder im laufenden Betrieb eines automatisierten Ablaufs in der Fachanwendung —, weil die Zielanwendung genau in dem Zustand stehen bleibt, in dem der Fehler aufgetreten ist.

Nach einer Anpassung am Testfall muss dieser danach nicht zwingend von vorn abgespielt werden: Die Wiedergabe lässt sich ab einem beliebigen Schritt fortsetzen, sodass sich gezielt nur der geänderte Ablaufabschnitt erneut prüfen lässt.

⚠️

Achtung: Bleibt „Bei Fehler stoppen" deaktiviert, laufen nachfolgende Schritte gegen einen bereits inkonsistenten Zustand der Zielanwendung weiter — die dabei entstehenden Folgefehler im Bericht sagen dann nichts mehr über die eigentliche Ursache aus. Für die gezielte Fehlersuche empfiehlt sich daher die Kombination aus „Bei Fehler stoppen" und dem Fortsetzen ab dem betroffenen Schritt.

Stabilität & Routinearbeit

Wiederholungen sinnvoll einsetzen

Wiederholungen sind nicht nur ein Stabilitätstest: Dieselbe Funktion lässt sich genauso nutzen, um eine wiederkehrende Batch- oder Routineaufgabe in der Fachanwendung automatisiert mehrfach hintereinander abarbeiten zu lassen — etwa denselben Eingabe-Ablauf für eine ganze Liste von Datensätzen. Mit 1 bis 999 Wiederholungen und laufender Fortschrittsanzeige lässt sich derselbe Testfall automatisiert über viele Durchläufe hinweg ausführen — ideal für Stabilitätstests ebenso wie für die serielle Abarbeitung wiederkehrender Fachaufgaben.

💡

Tipp: Bei instabilen UI-Zuständen zusätzlich die Retry-Logik und die Toleranzsteuerung im Bildvergleich nutzen — das verhindert, dass ein einzelner, kurzzeitig abweichender Zustand die gesamte Wiederholungsreihe unnötig unterbricht.

Organisation

Testfall-Ordner & Export/Import

Für größere Projekte lassen sich Testfälle in tief verschachtelten Ordnerstrukturen ablegen, etwa nach Kunde, Modul oder Fachbereich getrennt. Einzelne Testfälle oder ganze Ordner lassen sich gezielt exportieren und an Kollegen weitergeben — die Ordnerstruktur bleibt beim Import vollständig erhalten, sodass niemand die Ablage manuell nachbauen muss.

Nachvollziehbarkeit

Testlauf-Historie & -Vergleich nutzen

Ob zur Fehlersuche nach einem Bugfix oder zur Nachweisführung einer wiederkehrenden Fachaufgabe: Zu jedem Testfall lässt sich die Historie früherer Testläufe durchsuchen. Zwei Läufe lassen sich direkt gegenüberstellen — etwa der letzte Lauf vor und der erste nach einem Bugfix —, um auf einen Blick zu sehen, welcher Schritt sich verändert hat. Metadaten und Kommentare pro Lauf sorgen dafür, dass auch Monate später noch nachvollziehbar ist, warum ein Testlauf durchgeführt wurde und was dabei auffiel.

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