Acht Beispiele aus dem täglichen Einsatz — als Ausgangspunkt zum Anpassen an Ihre eigene Anwendung, nicht als starre Vorlage.
Statt nach jedem Release alle wichtigen Abläufe manuell durchzuklicken, spielt GUI Test Studio den zuvor aufgezeichneten Testfall automatisiert ab. Hat sich das Layout leicht verschoben, findet die Bildanker-Suche die Klickziele trotzdem wieder — schlägt ein Schritt dennoch fehl, zeigt das farbcodierte Live-Protokoll sofort, an welcher Stelle.
Eine markierte Bildschirmregion wird als Referenzbild gespeichert und bei jeder Wiedergabe Pixel für Pixel mit dem aktuellen Zustand verglichen. Bei zu großer Abweichung schlägt der Schritt fehl, ein Differenzbild wird erzeugt und direkt im HTML-Bericht dargestellt — ideal für Layout, Icons und unveränderliche Texte.
Statt eines starren Bildvergleichs beurteilt Claude den Screenshot anhand einer frei formulierten fachlichen Anweisung und liefert Ergebnis samt Begründung — praktisch für Zustände, die sich nicht über feste Referenzbilder abbilden lassen (z. B. wechselnde Beträge oder Texte).
Bei einem lang laufenden Testfall (z. B. eine Anwendung über Stunden im Kreis bedienen) protokolliert GUI Test Studio CPU, RAM, Threads, Handles und Module alle zwei Sekunden. Steigt der RAM-Verbrauch über den projektspezifischen Schwellwert für die erkannte Prozess-Bitness (x86/x64), färbt sich die Anzeige rot — ein deutlicher Hinweis auf ein mögliches Speicherleck, lange bevor die Anwendung abstürzt.
Manche Ausnahmen werden von der Zielanwendung intern abgefangen und protokolliert, ohne dass auf dem Bildschirm etwas davon zu sehen ist. GUI Test Studio prüft das Log-/Absturzverzeichnis der Zielanwendung fortlaufend auf Fehlermuster und erfasst .NET-Exceptions zusätzlich direkt per ClrMD mit echtem, symbolisiertem Stacktrace — beides landet automatisch dem zuletzt ausgeführten Testschritt zugeordnet im Protokoll.
Erkannte Wechsel des aktiven Fensters/Dialogs und des fokussierten Steuerelements werden automatisch im Diagnose-Panel mitprotokolliert — inklusive Einrückung nach Fenster-Ebene. So lässt sich eine gemeldete Ausnahme direkt dem Bedienschritt zuordnen, der sie ausgelöst hat, statt nur den nackten Stacktrace zu sehen.
GUI Test Studio erfasst den Netzwerk-Durchsatz des Zielprozesses (inkl. aller Unterprozesse) per ETW live mit — als eigene Kurve im Metrik-Diagramm neben CPU, RAM und Unterprozessanzahl. So fällt sofort auf, wenn ein Update unerwartet Daten sendet oder abruft, wo vorher keine Netzwerkaktivität stattfand — ein Regressionstest, den reine Bildvergleiche nicht abdecken.
Vor und kurz nach jedem Klick vergleicht GUI Test Studio automatisch einen kleinen Bildausschnitt um die Klickposition. Zeigt sich dort keine sichtbare Veränderung — etwa weil sich ein Steuerelement nach einem Update leicht verschoben hat und auch der Bildanker daneben lag — schlägt der Schritt zuverlässig fehl, statt einen wirkungslosen Klick stillschweigend als bestanden zu melden. Für Klicks ohne beabsichtigte sichtbare Wirkung lässt sich die Prüfung pro Schritt gezielt abschalten.