Alles, was Sie für die Ersteinrichtung von GUI Test Studio brauchen — von der Wahl der passenden Version bis zu den projektspezifischen Einstellungen.
⬇ GuiTestStudio.zip herunterladenGUI Test Studio läuft unter Windows und wird als eigenständige, self-contained Single-File-EXE veröffentlicht — keine .NET-Runtime, keine Installation und keine Administratorrechte erforderlich, einfach herunterladen und starten.
GUI Test Studio steht sowohl als 32-Bit- (x86-GuiTestStudio.exe) als auch als
64-Bit-Version (x64-GuiTestStudio.exe) bereit. Wichtig ist, dass die Bitness zur
überwachten Zielanwendung passt:
Bitness-Mismatch: Läuft GUI Test Studio als 64-Bit-Prozess und die Zielanwendung als 32-Bit-Prozess unter WOW64 (oder umgekehrt), kann die ClrMD-basierte .NET-Exception-Diagnose keine Speicherinformationen des Zielprozesses lesen. Aufnahme, Wiedergabe, Bildvergleiche und KI-Prüfung funktionieren davon unabhängig immer.
Projekte, Einstellungen und Testlauf-Ergebnisse werden unter
Dokumente\GuiTestStudio abgelegt — je Projekt ein Unterordner mit
project.json, einem assets-Ordner für Anker-/Referenzbilder und
einem runs-Ordner mit Ergebnissen inkl. Screenshots und HTML-Berichten. Der
Projektordner selbst lässt sich in den allgemeinen Einstellungen anpassen.
Für die KI-Prüfung (Bild-Analyse fehlgeschlagener Checkpoints und frei formulierte
KI-Prüfschritte) wird ein Anthropic-API-Key benötigt. In den allgemeinen Einstellungen
(⚙-Schaltfläche) tragen Sie den Key einmalig ein — er wird verschlüsselt (DPAPI, an Ihr
Windows-Benutzerkonto gebunden) gespeichert, nicht im Klartext. Alternativ liest GUI Test
Studio ersatzweise die Umgebungsvariable ANTHROPIC_API_KEY, falls kein Key
hinterlegt ist. Das gewünschte Modell lässt sich dort ebenfalls anpassen.
Optional aktivieren: Ohne hinterlegten Key funktionieren Aufnahme, Wiedergabe und Bildvergleiche weiterhin normal — lediglich KI-Prüfschritte werden dann übersprungen und die automatische Fehleranalyse bleibt aus.
Über die 🗂-Schaltfläche in der Kopfleiste lassen sich pro Projekt festlegen:
In den allgemeinen Einstellungen lassen sich Vorgabewerte hinterlegen (Log-Verzeichnis-Muster, Zielgröße, RAM-Schwellwerte), die beim Anlegen eines neuen Projekts automatisch übernommen werden. Jedes Projekt bleibt danach unabhängig über die Projekteigenschaften editierbar.
In den allgemeinen Einstellungen lässt sich die Bildanker-Suche bei der Wiedergabe aktivieren/deaktivieren sowie Ankergröße (Patchgröße in Pixeln) und Mindest-Trefferquote anpassen — höhere Werte erhöhen die Treffsicherheit, machen die Suche aber wählerischer.
Optional lässt sich GUI Test Studio zusätzlich als Debugger an den Zielprozess anhängen, um auch native Exceptions zu erfassen.
Vorsicht: Ist bereits ein anderer Debugger (z. B. Visual Studio) an den Zielprozess angehängt, schlägt dieser Attach fehl — ein Prozess kann jeweils nur einen Debugger gleichzeitig haben.