Die Stolpersteine, die in echten Ersteinrichtungen tatsächlich auftauchen — und wie Sie sie von vornherein vermeiden.
Häufige Annahme: „Im Sent-Ordner stehen doch Frage und Antwort schon zusammen (Antwort über der zitierten Anfrage), da reicht doch ein Import von Sent.“ Tatsächlich bildet SupportFlowAI ein Frage/Antwort-Paar aus der ersten Inbound-Nachricht (Kundenanfrage, aus INBOX) plus der ersten darauffolgenden Outbound-Nachricht (Antwort, aus Sent) im selben Thread. Fehlt INBOX, fehlt die Frage-Seite des Paares.
Die Zuordnung läuft über die Mail-Threading-Header (References,
In-Reply-To), nicht über den Aufbau des Nachrichtentexts — es spielt also keine
Rolle, ob die Antwort im Sent-Ordner über oder unter der zitierten Anfrage steht. Die
zitierte Anfrage wird beim Bereinigen ohnehin automatisch aus dem Antworttext entfernt.
Praxis-Regel: Bei der Ordnerauswahl für Trainingskonten immer INBOX und Sent auswählen (providerabhängiger Ordnername, z. B. „Gesendete Elemente“).
Schlägt der automatische Verbindungstest fehl, steht die konkrete Fehlermeldung direkt unter dem Status-Badge in der Kontoübersicht — nicht nur als Hover-Tooltip. Typische Ursachen:
CPU-Modus reicht für einen Testbetrieb und kleinere Postfächer völlig aus — die Modelle sind klein genug, um ohne GPU in angemessener Zeit zu antworten. GPU-Modus lohnt sich, sobald Antwortqualität und -geschwindigkeit bei höherem Volumen wichtiger werden als Ressourcenschonung.
SupportFlowAI ist bewusst nicht auf Echtzeit-Antworten ausgelegt — Antworten dürfen durchaus einige Minuten dauern. Ressourcenschonung hat hier Vorrang vor Latenz.
Ein rein RAM-basierter Index skaliert nicht beliebig mit der Postfachgröße. Als Faustregel:
Performance auf einem Server mit reichlich freiem Arbeitsspeicher,
Balanced als guter Mittelweg, Lean auf schwacher Testhardware oder
wenn der Wissensbestand absehbar stark wächst.
Bis zu einem vollen Intervall des Hintergrundabgleichs warten (Standard 5 Minuten, unter
/Admin/MailSync einsehbar/änderbar), danach /Admin/SystemHealth
prüfen — dort zeigt der Worker-Heartbeat, ob der Dienst überhaupt tickt, und ob er absichtlich
pausiert wurde.
Prüfen, ob Ollama tatsächlich läuft (http://localhost:11434) und die passenden
Modelle wirklich per ollama pull geladen wurden (siehe Installation).
Anwendung stoppen, data/supportflowai.db (und ggf.
data/dataprotection-keys/) löschen, neu starten — die Ersteinrichtung erscheint
wieder von vorn.